
Segnitz, Gärtner-und Winzergemeinde im Landkreis Kitzingen, an der südlichsten Spitze des Maindreiecks gelegen, wird auch als die Heimat der "Broträusch" bezeichnet. Warum das so ist, erfahren wir von Herrrn Norbert Bischoff aus Segnitz:
Wer sind die ´Broträusch`?
Ihren Spitznamen haben die Segnitzer von ihren Vorfahren geerbt. Der karge Boden in der Segnitzer Gemarkung ließ früher nämlich nur den Anbau von Roggen und damit die Zubereitung von Schwarzbrot zu. Der nach Süden hin fallende Talhang lieferte dagegen einen süffigen Wein. Fleisch und Wurst waren seinerzeit Mangelware und so ernährte man sich vorwiegend von Brot und Most. Immerhin verträgt man ja auch mit viel Brot etwas mehr Wein. Als die Segnitzer dann sogar ein Wäldchen gegen ein paar Laib Brot verschachert haben sollen, war der Name ´Broträusch` schließlich geboren. Auch heute noch, so wird jedenfalls behauptet, erkennt man einen Segnitzer an der zusätzlichen Portion Brot, die er zu seinen Mahlzeiten verzehrt.

Im Gedenken daran feiert die Gemeinde jährlich ihr "Brotrauschfest"
Weitere Informationen finden Sie auch auf folgender externer website: http://www.brotrausch.de/Segnitz.htm
und mehr über Segnitz auch hier: http://www.kitzingen.de/segnitz/index.html
Dank an Herrn Bischoff für die Darstellung der Geschichte und das zugesandte Emblem.
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